Du weißt vermutlich mehr über deine Zielgruppe als über dich selbst. Über deinen Wunschkunden könntest du eine halbe Stunde reden. Über die Rolle, in der du in deiner eigenen Firma am meisten wert bist, wird es nach zwei Sätzen still.
Genau das ist teuer. Nicht weil Gründer zu wenig arbeiten, sondern weil ihre Energie in Aufgaben fließt, die zu einem anderen Typ gehören. Lange Wochen lösen dieses Problem nicht. Ohne Klarheit über die eigene Rolle beginnt dieselbe Übergangsphase immer wieder von vorn.
Dein Problem ist nicht zu wenig Arbeit
Die meisten Gründer suchen die Lösung außen. Bessere Prozesse, mehr Leads, das nächste Tool. Und liegen daneben, weil der Engpass nicht draußen sitzt, sondern morgens als Erster am Schreibtisch.
Du kannst dein Marketing dreimal umbauen und trotzdem jeden Abend leer sein, wenn du den halben Tag Dinge tust, für die deine DNA nicht gebaut ist. Die Frage ist nicht, wie du mehr schaffst. Die Frage ist, an welchem Platz das, was du schaffst, überhaupt zählt.
Diese Frage lässt sich beantworten. In rund 15 Minuten. Kein Wochenend-Workshop, kein Coaching-Programm über 12 Wochen. Danach hast du drei Dinge auf dem Tisch, die du sofort verwenden kannst.
Ergebnis eins: der Stuhl, in den du gehörst
Das Erste ist dein Best Seat. Also die Rolle, in der dein Typ am meisten wert ist, und die Aufgaben, die dich nur Kraft kosten, weil sie eigentlich einem anderen gehören.
Das CORE-Modell kennt 4 Gründertypen. Der Constructor baut Systeme und Strukturen. Der Operator führt aus und skaliert Bestehendes. Der Rainmaker verkauft und öffnet Türen. Der Explorer findet neue Wege. Keiner ist besser. Aber jeder brennt aus, wenn er im falschen Stuhl sitzt.
Wie das aussieht, kennst du wahrscheinlich. Ein Explorer hat seine Agentur mit lauter neuen Ideen groß gemacht und verbringt inzwischen den halben Tag mit Angebotsfreigaben und Urlaubsplanung. Auf dem Papier führt er die Firma. In Wirklichkeit sitzt er in einem Stuhl, den er nie wollte, und wundert sich, warum ihm die Energie fehlt. Dein Best Seat sagt dir nicht, dass du zu wenig kannst. Er sagt dir, wo du am falschen Platz sitzt und was dein richtiger ist.
Dazu gehört auch, wie du unter Druck reagierst. Im Ruhezustand ist fast jeder Gründer souverän. Interessant wird es, wenn der Kunde abspringt, zwei Leute gleichzeitig kündigen und die Liquidität eng wird. Der eine zieht dann alles an sich und mikromanagt. Der andere zieht sich zurück und entscheidet gar nicht mehr. Zu wissen, in welches Muster du kippst, ist kein Psychogramm. Es ist die Grundlage dafür, deine Rolle und deinen nächsten Hire so zu wählen, dass sie deine Schwachstelle abfedern, statt sie zu verstärken.
Ergebnis zwei: wen du als Nächstes einstellen musst
Aus deinem Stuhl folgt deine Lücke, und aus deiner Lücke folgt dein nächster Hire. Das zweite Ergebnis sagt dir, welches Typ-Profil dein Team als Nächstes braucht.
Das ist der Teil, der teure Fehlbesetzungen verhindert. Viele Gründer stellen nach Sympathie ein und holen sich im Zweifel ihr eigenes Muster ein zweites Mal ins Haus. Ein Constructor, der endlich am Produkt arbeiten will, braucht keinen zweiten, der auch am liebsten bastelt. Er braucht jemanden, der Vertrieb und Betrieb übernimmt. Dein Next-Hire-Profil benennt genau diesen Typ, damit du beim nächsten Gespräch nach Funktion entscheidest und nicht danach, wer im Interview am lockersten wirkt.
Ergebnis drei: was du diese Woche änderst
Das dritte Ergebnis ist der Grund, warum sich überhaupt etwas bewegt. Ein 7-Tage-Sprint aus konkreten Schritten für die kommende Woche.
Keine Jahresstrategie, kein Transformationsplan. Ein paar Dinge, die du sofort tun kannst. Aufgaben, die ab morgen woanders hingehören. Ein Meeting, aus dem du dich rausnimmst. Das Stellenprofil, das du diese Woche formulierst. 7 Tage sind kurz genug, dass du nichts auf später schiebst, und lang genug, dass echte Übergaben starten. Klarheit, die im Kopf bleibt, verändert nichts. Klarheit, die diese Woche einen Termin hat, schon.
Warum das kein Persönlichkeitstest ist
Die meisten Gründer kennen ihren Buchstaben aus dem einen oder anderen Test. Und sitzen trotzdem im falschen Stuhl, weil keiner dieser Tests für unternehmerische Entscheidungen gebaut wurde. Sie sagen dir, wie du kommunizierst oder welche Talente du hast. Nicht, welchen Platz du besetzen sollst und wen du als Nächstes brauchst.
Der Unterschied ist simpel. Am Ende steht kein Label, das dich beschreibt, sondern drei Entscheidungen, mit denen du arbeiten kannst. Du gehst nicht mit einem Selbstbild raus, sondern mit einer To-do-Liste, die zu deinem Selbstbild passt.
Der Einstieg über den QuickCheck ist dauerhaft kostenlos und liefert dir deinen Best Seat plus einen ersten Hinweis auf deinen nächsten Hire. Für viele Gründer ist das schon der Moment, in dem der Groschen fällt. Wer vor einer konkreten Hiring- oder Rollenentscheidung steht, bekommt für einmalig 247 Euro die vollständige Auswertung mit ausgearbeitetem Next-Hire-Profil.
In rund 15 Minuten weißt du, in welchem Stuhl du am meisten wert bist, wen du als Nächstes einstellen musst und was du in den nächsten 7 Tagen konkret änderst. Nicht irgendwann, sondern diese Woche.
FAQ
Was habe ich nach den 15 Minuten in der Hand? Drei Ergebnisse: deinen Best Seat, also die Rolle, die deiner Unternehmer-DNA entspricht. Dein Next-Hire-Profil, also den Typ, den dein Team als Nächstes braucht. Und einen 7-Tage-Sprint mit den konkreten Schritten für die kommende Woche.
Ist das ein Persönlichkeitstest? Nein. Der Fokus liegt auf deinem unternehmerischen Verhalten, und am Ende stehen Rollen- und Hiring-Entscheidungen statt eines Labels.
Was kostet das? Der QuickCheck ist dauerhaft kostenlos. Die vollständige Auswertung kostet einmalig 247 Euro, ohne Abo.
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Über den Autor
Gründer
Joram Höfs ist Gründer von CORE-Navigator. Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung in der Unternehmensberatung und Persönlichkeitsdiagnostik hat er es sich zur Mission gemacht, datenbasierte Werkzeuge zu entwickeln, die Unternehmern helfen, ihre einzigartige DNA zu verstehen und gezielt einzusetzen.
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