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Coaching beendet, nichts verändert? Prüfe den Ausgangspunkt vor dem nächsten Programm

Joram Höfs
Joram Höfs
5 Min. Lesezeit

Du hast das Programm durchgezogen. Jede Session, jede Übung. Du hast reflektiert, du hast Notizen gemacht, du hast dich sogar ein paar Mal richtig erkannt gefühlt. Und dann war das Coaching vorbei, und drei Monate später sah dein Kalender aus wie vorher. Dieselben Meetings, dieselbe Überlastung wie zuvor.

Der erste Reflex ist, den Fehler bei sich zu suchen. Zu wenig drangeblieben, zu schnell zurückgefallen, zu undiszipliniert. Der zweite Reflex ist, das nächste Programm zu suchen. Bevor du daraus einen Schluss ziehst, prüfe den Ausgangspunkt: War klar, was sich im Alltag ändern sollte und woran du eine Veränderung erkennen würdest? Auch Zeit für die Umsetzung oder die Zusammenarbeit mit dem Coach können eine Rolle spielen.

Der vertraute Frust nach dem letzten Programm

Wenn du Gründer bist, kennst du dieses Gefühl vielleicht. Viel geredet, viel reflektiert, ernsthaft investiert, und im Alltag hat sich nichts bewegt. Die Investition allein zeigt jedoch nicht, warum die Veränderung ausblieb.

Ein möglicher Ausgangspunkt: Ihr habt an Zielen und Gewohnheiten gearbeitet, ohne den Engpass im Alltag genau zu benennen. Dann kann es passieren, dass du die Übungen machst, sie aber an deiner tatsächlichen Aufgabe vorbeigehen. Prüfe das an einer konkreten Situation aus deiner Arbeitswoche.

Was du vor dem nächsten Programm prüfen kannst

Nach einem erfolglosen Coaching klingt „ich brauche ein besseres" logisch. Ob neue Begleitung hilft, hängt davon ab, was bisher gefehlt hat. War das Ziel unklar, lohnt es sich, dieses vor dem nächsten Programm zu konkretisieren.

Dabei lohnt sich ein Blick auf deine Rolle im eigenen Unternehmen: Welche Aufgaben möchtest du selbst übernehmen, welche laugen dich seit Jahren aus? Diese Fragen kannst du eigenständig bearbeiten. Wenn du eine weitere Perspektive möchtest, kannst du einen Coach einbeziehen.

Was eine strukturierte Selbsteinschätzung leistet

CORE ist ein Self-Assessment, das du selbstständig durchläufst. Es ordnet deine Angaben zu deiner Arbeitsweise in ein persönliches Profil ein. Du siehst deinen CORE Type und wie stark die anderen Typen in deinem Ergebnis vertreten sind. Das gibt dir konkrete Ansatzpunkte, um deine Rolle im Unternehmen zu prüfen.

Sie hilft dir, deinen Best Seat zu prüfen

CORE arbeitet mit 4 CORE Types. Constructor steht im Modell für das Bauen, Operator für das Ausführen, Rainmaker für den Vertrieb und Explorer für das Erschließen. Die Best-Seat-Einordnung verbindet dein Profil mit Rollenhinweisen. Prüfe sie an deinen Aufgaben: Wo erkennst du dich wieder, wo passt die Beschreibung nicht? Im persönlichen CORE-Profil vertiefst du deine Typenkombination und vergleichst dein Selbstbild mit deinen eigenen Verhaltensangaben. Wenn du CORE Dynamics beantwortest, kommen dein Werteprofil sowie Normal- und Stressansichten hinzu.

Sie liefert einen konkreten Output

CORE Navigator verbindet dein persönliches CORE-Profil mit 16 Kapiteln mit Sprints und Checklisten für die Umsetzung. Du wählst eine Maßnahme aus deinem Report, legst einen Starttermin fest und hakst die einzelnen Schritte ab. Zum Abschluss hältst du deine Erfahrung in einer Reflexion fest; bei Bedarf startest du einen neuen Durchlauf. So arbeitest du eigenständig mit deinem Profil und kannst nachvollziehen, welche Schritte du erledigt hast. Wenn du zusätzlich mit einem Coach arbeitest, kannst du ihm Fortschritt und Reflexionen freigeben. Ihr habt dann konkrete Erfahrungen, an denen ihr im Gespräch ansetzen könnt.

Die Rollen- und Hire-Hinweise geben dir außerdem Fragen für die Aufgabenverteilung und die nächste Einstellung an die Hand. Welche Fähigkeiten tatsächlich fehlen, prüfst du an den Anforderungen deines Unternehmens. Ein Typenprofil allein entscheidet nicht, wen du einstellen solltest.

Ausgangspunkt und Begleitung klären

Ein klarer Ausgangspunkt hilft bei der Wahl des nächsten Schritts. Du kannst ihn selbst erarbeiten oder gemeinsam mit einem Coach klären.

Wenn unklar bleibt, was sich ändern soll, lohnt es sich, eine konkrete Situation aus deiner Arbeitswoche anzuschauen. CORE liefert dir ein strukturiertes Profil. Mit den Sprints und Checklisten in CORE Navigator setzt du daraus eigenständig Maßnahmen um und hältst deine Erfahrungen fest. Coaching kann diese Arbeit ergänzen: Ein Coach hinterfragt mit dir deine Einordnung oder hilft dir, festgefahrene Umsetzungsschritte genauer anzuschauen. Du entscheidest, ob du diese Begleitung nutzen möchtest.

Wie du jetzt weiterarbeitest

Bevor du das nächste Programm buchst, prüfe deine bisherige Erfahrung. Welche Aufgabe wolltest du anders angehen, und was ist seitdem tatsächlich passiert? Vergleiche diese Beobachtung mit deiner Rolle im Unternehmen.

Danach kannst du entscheiden, welchen nächsten Schritt du selbst angehst und wo du Unterstützung möchtest. Vielleicht geht es um die Umsetzung, vielleicht um eine andere Aufgabenverteilung. Ob dafür ein weiterer Mitarbeiter nötig ist, lässt sich aus einem Typenprofil allein nicht ableiten.

Wenn nach einem Coaching alles beim Alten bleibt, prüfe den Ausgangspunkt und die Umsetzung. Mit CORE Navigator arbeitest du eigenständig an Maßnahmen aus deinem Profil und hältst fest, was du umgesetzt hast. Das macht die nächste Rückschau konkreter.

FAQ

Warum hat mein Business-Coaching nichts gebracht? Das lässt sich aus dem ausgebliebenen Ergebnis allein nicht feststellen. Prüfe, welches Ziel ihr vereinbart habt und was du im Alltag umsetzen konntest. Du kannst selbst darauf zurückschauen oder das Gespräch mit deinem Coach suchen.

Brauche ich dann ein besseres Coaching? Nicht unbedingt. Du kannst CORE als Self-Assessment eigenständig nutzen und mit Sprints und Checklisten in CORE Navigator eigene Maßnahmen bearbeiten. Wenn du deine Einordnung hinterfragen oder bei der Umsetzung Unterstützung möchtest, kann Coaching eine sinnvolle Ergänzung sein.

Was liefert eine strukturierte Selbsteinschätzung mit CORE? Dein QuickCheck-Ergebnis zeigt deinen CORE Type mit Scoreübersicht und einer ersten Rollen-Einordnung. Dein persönliches CORE-Profil vertieft deine Arbeitsweise in 16 Kapiteln. CORE Navigator ergänzt Action Plans sowie Sprints und Checklisten. Du planst und bearbeitest Maßnahmen selbstständig. Dabei hältst du ihre Erledigung fest und notierst deine Erfahrungen. CORE-Dynamics-Inhalte setzen die entsprechenden Antworten voraus.


Lerne deine Arbeitsweise genauer kennen. Der kostenlose QuickCheck zeigt dir deinen CORE Type mit einer ersten Rollen-Einordnung. Der QuickCheck ist noch nicht offen. Trag dich auf die Warteliste ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald dein Zugang frei ist. Für die Vertiefung und eigenständige Umsetzung verbindet CORE Navigator dein persönliches CORE-Profil mit 16 Kapiteln, Action Plans sowie Sprints und Checklisten. Die Inhalte findest du in der Übersicht zum persönlichen CORE-Profil.

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Über den Autor

Joram Höfs
Joram Höfs

Gründer

Joram Höfs ist Gründer von CORE-Navigator. Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung in der Unternehmensberatung und Persönlichkeitsdiagnostik hat er es sich zur Mission gemacht, datenbasierte Werkzeuge zu entwickeln, die Unternehmern helfen, ihre einzigartige DNA zu verstehen und gezielt einzusetzen.

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